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Fühlen und entscheiden


Lieber Mensch,
wir befinden uns in erschreckenden Zeiten. Wobei es dadurch, dass die Bilder der Nachrichten in einem so starken Gegensatz zu den Sonnenstrahlen auf den aufblühenden Blumen vor dem Fenster stehen, besonders greifbar wird, dass die Gedanken und Sorgen, die uns innerlich aufwühlen, unseren Blick auf die Welt beeinflussen.

Es gibt sehr viele Arten, wie wir auf die Krise reagieren können. Von wütend bis introvertiert ist alles erlaubt. Du darfst fühlen oder dich bewusst dafür entscheiden, dich nicht mit dem Gefühlswirrwarr auseinanderzusetzen. Du kannst dich zurückziehen oder dir Hilfe holen.

Im Yoga möchte ich mit dir ein Gefühl dafür entwickeln, was der für dich passende Weg ist: In den Klassen meist auf körperlicher Ebene, wenn du entscheidest, wie weit du in eine Asana hineingehst, Hilfsmittel wählst oder ablehnst.

Von dort aus ist es vielleicht leichter, dieses Gefühl für deine emotionale Ebene zu entwickeln. Zu fühlen, was ist und was gebraucht wird. Fühlen aus einer beobachtenden Position heraus, wenn du dich nicht von deinen Emotionen einnehmen lassen möchtest. Du weißt, was du brauchst.

Ich wünsche dir, dass du bewusste Entscheidungen für dich treffen kannst, welche auf Grundlage deines Befindens beruhen. Aber auch das ist ein Üben, welches das Machen von Fehlern braucht: Du lernst mit jedem Moment dazu.


Jede Woche gebe ich meinen Schüler*innen einen thematischen Ausblick auf die Yogastunde. Falls du ebenfalls per Mail benachrichtigt werden möchtest, trage dich hier ein oder gib mir deine Mail-Adresse vor Ort. :)

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