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Herz und Lunge


Lieber Mensch,
wir beschäftigen uns diese Woche wieder verstärkt mit dem Brustraum, welcher unsere wichtigsten Organe beherbergt: Das Herz und die Lunge. Da dieser Bereich quasi unser ganzes Leben ausmacht, ist es verständlich, dass er mit besonderen Schutzinstinkten ausgestattet ist.

Um diesen Bereich zu schützen, machen wir uns zum Beispiel klein, ziehen die Schultern nach vorne und atmen flacher, um schnell rennen zu können. Diese Reflexe des sympathischen Nervensystems können uns in lebensbedrohlichen Situationen helfen und sind evolutiv schon lange in uns verankert.

Nun ist es glücklicherweise heutzutage so, dass wir uns sehr selten in wirklich körperlichen Gefahren befinden. Trotzdem regt der Stress, den wir uns durch Sorgen und Hetze machen weiterhin das sympathische Nervensystem an, welches den Körper in Alarmbereitschaft versetzt und auf anstrengende Flucht- und womöglich Kampfsituationen vorbereitet.

Das ist für den Körper kein Problem, wenn er nach stressigen Phasen entspannen und dadurch regenerieren kann. Ein System im Dauerstress jedoch hat irgendwann alle Energie aufgebraucht und vielleicht sind sogar schon Teile wegen Überlastung kaputt gegangen.

Ich möchte dir damit sagen, dass du immer einen Ausgleich brauchst. Denn beide Extrema, Anspannung und Entspannung, sind gleich wichtig. Die Versorgung deiner Kund*innen ist genau so überlebenswichtig wie Zeit für dich, die du genießen kannst. Und dazwischen liegt die Balance, die wir im Yoga untersuchen und integrieren wollen.

Für unseren Brustbereich bedeutet das diese Woche, dass wir etwas Weite und vor allem Atem hineinbringen wollen. :)


Jede Woche gebe ich meinen Schüler*innen einen thematischen Ausblick auf die Yogastunde. Falls du ebenfalls per Mail benachrichtigt werden möchtest, trage dich hier ein oder gib mir deine Mail-Adresse vor Ort. :)

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