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Stihra und Sukha


Foto von Philipp Saukel

Lieber Mensch,
bestimmt hast du für dich schon herausgefunden, dass Yoga viele Gegensätze vereint. Viele Positionen dehnen und stärken den Körper zugleich, es wird mit Öffnung und Verschließen gespielt.

Ich möchte dir heute das Prinzip von sthira und sukha näher bringen: Nach dem großen Lehrer Patanjali ist die Motivation des Yoga, Stabilität (Stihra) und Leichtigkeit (Sukha) zusammenzubringen, da es auf die Meditationspraxis vorbereitet. Man könnte auch sagen, dass wir Yoga üben, um gut sitzen zu können. Denn in einem stabilen, festen und trotzdem angenehmen Sitz lässt sich die Versenkung in die Meditation besonders gut üben.

Es ist ein Prozess, in den anfangs anstrengenden Asanas Freude zu finden und anders herum fehlt es uns in Positionen, die uns leicht fallen, manchmal an Stabilität. Deshalb nähern wir uns in kleinen Schritten und mit vielen Wiederholungen dem Prinzip von sthira und sukha. Heute hast du wieder die Möglichkeit dazu. :)


Jede Woche gebe ich meinen Schüler*innen einen thematischen Ausblick auf die Yogastunde. Falls du ebenfalls per Mail benachrichtigt werden möchtest, trage dich hier ein oder gib mir deine Mail-Adresse vor Ort. :)

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