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So viel Sehnsucht


Foto von Fine Faust

Lieber Mensch,

jetzt hat es schon wieder geschneit und die weißen Flocken sind nicht liegengeblieben. Als Trost platziere ich hier ein Bild von dem einzigen Schneetag im Januar 2019. Schnee ist für viele mit Sehnsucht verbunden, in Erinnerung an verschneite Kindertage, an welchen Schneemänner gebaut, Schlitten gefahren und Schneeballschlachten ausgehandelt wurden. Schnee hat etwas Zauberhaftes, wenn er vom Himmel herunter schwebt und die Welt von einem Tag auf den anderen verwandelt, sodass das Licht wärmer erscheint und Geräusche gedämpft werden.

Schöne Erinnerungen nähren dich und statten dich mit Zuversicht aus. Manchmal klammern wir uns jedoch an Erinnerungen fest, ohne zu bemerken, wie diese unser jetziges Denken und Handeln beeinflussen. Das können schlechte Erfahrungen sein, die dich immer wieder heimsuchen, obwohl du nichts mehr aus ihnen lernen kannst. Oder es sind die guten alten Zeiten, die du versuchst wieder heraufzubeschwören.

Beides verschleiert deinen Blick auf die Möglichkeiten, die du von hier aus wählen kannst. Allzu schnell bestimmt deine Vergangenheit auch deine Zukunft, wenn du dich in ihr verstrickst: versuchst vor ihr zu fliehen oder sie zu deiner Zukunft zu machen. Um offen zu bleiben, mache dir bewusst, was du loslassen kannst.

Wir arbeiten heute Abend vor allem körperlich mit diesem Thema.


Jede Woche gebe ich meinen Schüler*innen einen thematischen Ausblick auf die Yogastunde. Falls du ebenfalls per Mail benachrichtigt werden möchtest, trage dich hier ein oder gib mir deine Mail-Adresse vor Ort. :)

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