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02. Dezember: Ruhe und Mut


Foto von Kari Shea

Lieber Mensch,
der Körper ist ein Speichermedium. Doch er speichert nicht nur Nahrung, sondern auch Gefühle, Erlebnisse und Gedanken.

Was er davon jeweils speichert, geschieht zutiefst unterbewusst, zum Teil automatisiert oder einfach instinktiv. Sodass es oft für uns nicht nachvollziehbar ist, was der Körper behält und was er wieder loslässt.

Der Wert dessen, was gespeichert wird, eröffnet sich mitunter nicht auf den ersten Blick. Dabei liegt dem Körperlichen jedoch eine ureigene Intelligenz zugrunde: Wenn also etwas Unverarbeitetes behalten wird, ist es auf der einen Seite ganz einfach noch nicht bereit, um losgelassen zu werden und auf der anderen Seite sind in diesen unverarbeiteten Themen Potentiale versteckt, uns selbst besser kennen und verstehen zu lernen, weshalb sie noch nicht verabschiedet werden.

Das bedeutet, dass in diesem Fall der Wert dessen, was wir lernen können, größer ist als das bloße Abwerfen des Balastes ohne erneute Konfrontation. Du trägst also alles in dir, was du zu deiner persönlichen (Weiter-)Entwicklung benötigst. Du bist Lehrer*in und Schüler*in zugleich. Mit Ruhe und dem Mut, dich mit den gespeicherten Lehren auseinanderzusetzen, wirst du in dein ganzes Potential hineinwachsen, wenn du das möchtest.


Jede Woche gebe ich meinen Schüler*innen einen thematischen Ausblick auf die Yogastunde. Falls du ebenfalls per Mail benachrichtigt werden möchtest, trage dich hier ein oder gib mir deine Mail-Adresse vor Ort. :)

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