· 

23. September: Herbstanfang


Lieber Mensch,
jedem Ende folgt ein Anfang: So wie ich aus dem Urlaub zurückkomme und wieder mit Lernen und Arbeiten beginne (obwohl Yoga sich wenig wie Arbeit anfühlt), schickt der Sommer seine letzten heißen Strahlen und macht Platz für den Herbst.

Der Herbst stimmt auf Ruhe und Dunkelheit ein und kann dabei doch sehr windig wild und regenpeitschend werden. Wie der Frühling ist der Herbst ein Zwischending zwischen den Extremen Sommer und Winter. Damit zeichnet er sich vor allem durch Wandel aus; fegt die Blätter von den Bäumen, lässt die Blumen verwelken und die Tage kürzer werden.

Doch während alles um uns herum zu sterben und die Dunkelheit überhand zu nehmen scheint, wissen wir, dass all das nötig ist, um diesem Ende wieder einen Anfang zu schenken. Der Frühling wird die zarten grünen Blätter wieder hervorlocken, Krokusse werden ihre Nase aus der Erde recken und warme Sonnenstrahlen den Tag ankündigen.

 

Der Wandel ist wichtig, um die Kraft regenerieren zu können, die in die Entfaltung des Sommers gesteckt wurde. Die Zyklen zwischen Anspannung und Entspannung sind im Kleinen (Ein- und Ausatem) und im Großen (Wach sein und schlafen) auch in unserem Leben als allgegenwärtiges Konzept zu erkennen.

Körperlich wird Veränderung mit Drehungen um die Körpermitte verbunden, welchen wir uns heute Abend zuwenden werden.

Bis dahin! Ich freue mich auf dich!

Foto von Daniel Frank


Jede Woche gebe ich meinen Schüler*innen einen thematischen Ausblick auf die Yogastunde. Falls du ebenfalls per Mail benachrichtigt werden möchtest, trage dich hier ein oder gib mir deine Mail-Adresse vor Ort. :)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Möchtest du in Kontakt bleiben?

Verbringe jeden Tag etwas Zeit mit dir selbst.